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Ausgabe 29

Feine Hilfen 29 © CADMOS.de

Wir glauben, dass wir richtig auf dem Pferd sitzen. Verändert der Trainer etwas an diesem vermeintlich richtigen Sitz, fühlt es sich erst mal falsch an. Ein Video und die Reaktion des Pferdes geben schließlich Gewissheit, dass unser Gefühl uns trügt. Genau dasselbe gilt auch für die oft noch immer unterschätzte Arbeit an der Hand, der wir uns in dieser Ausgabe widmen möchten. Wie wirkt mein Körper auf das Pferd? Bin ich zu weit vorn, zu weit hinten, zu nah am Pferd? Schnell ist man verspannt, und jede Leichtigkeit ist futsch. Wie soll man jetzt Zügel und Gerte halten? Und was bringt das meinem Pferd überhaupt? Deshalb haben wir für diese Ausgabe diejenigen gefragt, die es wissen müssen: Bereiter der vier großen Reitschulen Wien, Jerez, Lissabon und Saumur. Lesen Sie in Ausgabe 29, wie sie arbeiten und welche Unterschiede es zwischen ihren jeweiligen Herangehensweisen gibt. Auch Ausbilder wie Richard Hinrichs und Philippe Karl geben uns Einblicke, wie sie die Arbeit an der Hand für die Ausbildung zum Reitpferd einsetzen.

 

Schwerpunktthema: Die Arbeit an der Hand

  • Die klassische Arbeit an der Hand im Vergleich der vier Reitschulen (Anne Wölert, Leonie Bühlmann, Agnes Trosse)
  • Definition, Körpergefühl und Ausrüstung (Desmond O´Brien)

Die Arbeit an der Hand & Ausbildung

  • Harmonie durch Takt und Souveränität (Richard Hinrichs)
  • Handarbeit in der Légèreté (Bea Borelle, Philippe Karl)
  • Pferde gesund mobilisieren (Dr. Robert Stodulka)
  • An der Hand Balance erspüren (Stefanie Niggemeier)

Die Arbeit an der Hand & Praxis

  • Baila conmigo – Tanz mit mir – Interview mit Leonie Bühlmann
  • Ausdrucksstark durch Vorwärts (Corinna Hengefeld)
  • Verbesserte Beweglichkeit mit Fokus auf den Charakter (Kathrin Roida)

Die Arbeit an der Hand & Weitergedacht

  • Spielerisch Spiegeln-So passen Horsemanship& Handarbeit zueinander (Alex Zell)
  • Die Arbeit an der Hand mit Gangpferden (Dženi Bakač)
  • Handarbeit mit Plan und System (Cathrin Flößer)
  • Verständnis und Leichtigkeit durch Freiarbeit (Christina Breuer)

Die Arbeit an der Hand & Gesundheit

  • An der Hand zur Symmetrie (Arlette Magiera)
  • Die Bedeutung der klassischen Arbeit an der Hand in der Reha (Betina Braunitzer) 

Pferd & Persönliches

  • Mardi lernt Handarbeit (Andrea Blochwitz)
  • Fritz Stahlecker – ein Nachruf (Petra Wägenbaur)

 

Hier können Sie das Einzelheft als Print-Version bei CADMOS bestellen …

Erscheinungstermin ist Juni 2018.
CADMOS ePaper-BookazinausgabeDiese Ausgabe steht Ihnen auch als ePaper im .PDF-Format im Online-Kiosk zur Verfügung. Die Ansicht ist mit jedem PDF-Viewer auf allen mobilen Geräten, PCs und Macs möglich. Der nebenstehende Link führt Sie direkt zum Online-Kiosk

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Category: Aktuelle Themen

Comments (2)

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  1. Janna-Marie Breuer sagt:

    Guten Tag,

    trotz der schönen Idee zum Artikel über die 4 Hofreitschulen bin ich davon sehr enttäuscht, sollte man doch davon ausgehen, dass ein deutsches Magazin besonders auf für Hofreitschule im eigenen Land, nämlich die in Bückeburg, stolz sein sollte. Darüber hinaus arbeiten die Bückeburger im Vergleich mit den anderen wohl mit den feinsten Hilfen.
    Aber nicht nur das macht sie besonders und deshalb besonders erwähnenswert: sie ist von den 5 Hofreitschulen weltweit die zweitälteste, nämlich nur 35 Jahre jünger als die spanische Hofreitschule in Wien, sie beherbergt ein lebendiges Pferdemuseum mit allen heute noch erhaltenen Reitkunstpferderassen teilweise vom aussterben bedroht, sie realisiert jährlich über 250 Vorführungen und sie ist die einzige Hofreitschule, die auch Frauen ausbildet. Alles gute Gründe, die für eine nachträgliche Erwähnung sprechen.

    • Sehr geehrte Frau Breuer,
      vielen Dank für Ihre Anregung.
      Wir von FEINE HILFEN freuen uns, dass Sie sich so sehr für die Hofreitschule Bückeburg begeistern und teilen Ihre Begeisterung natürlich. Wie das Schwerpunktthema des Heftes und die Inhaltsangabe des Heftes allerdings erkennen lassen, geht es im Leitartikel der Ausgabe 29 der FEINE HILFEN nicht um Hofreitschulen im Allgemeinen, sondern um die klassische Arbeit an der Hand im Vergleich der vier großen Reitschulen in Europa und damit verbunden um eventuelle auch kulturell und geschichtlich bedingte Unterschiede in der Herangehensweise an diese Form der Gymnastizierung.

      Bückeburg hat sich nach eigener Aussage vor allem auf die alte italienische Schule spezialisiert. In der Epoche der alten italienischen Schule wurde die Arbeit an der Hand noch nicht so ausgeführt, wie wir es heute kennen. Da diese Form der Arbeit mit dem Pferd aber das zentrale Thema des Heftes ist, gab es für diese Ausgabe keinen Ansatz für einen Artikel. Sicher werden wir aber, so wie schon in der Vergangenheit, auch in Zukunft Themen behandeln, bei denen wir sehr gerne auch wieder die Familie Krischke zu Wort kommen lassen möchten.

      Was uns jedoch sehr verwundert, ist Ihre Annahme, dass Bückeburg die einzige Hofreitschule sei, die auch Frauen ausbildet. In Saumur und Jerez gehören schon seit Langem auch Frauen zu den Bereitern, die dort ausgebildet werden. In Wien wurde im September 2016 die erste Frau als Bereiterin anerkannt. Lediglich in Portugal sind noch keine Frauen tätig.

      Auch wenn FEINE HILFEN ein deutschsprachiges Bookazin ist, ist es uns sehr wichtig, Reitkunst auch über die Landesgrenzen hinweg zu betrachten, zu hinterfragen und zu verstehen. Nur so ist es möglich, eigene Erfahrungen ebenfalls kritisch zu hinterfragen und zu erweitern. Wer derjenige ist, der am „feinsten“ arbeitet, ist eine sehr subjektive Einschätzung und hängt nicht nur von einer Methode oder einer Kultur ab, sondern immer von dem jeweiligen ausübenden Reiter.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen näheren Informationen ein wenig die Enttäuschung nehmen und grüße Sie herzlich,
      Ihre Agnes Trosse

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